Nach zwei Jahren Bau- und Programmierzeit war es soweit. Die Augmented Reality (AR) Sandbox kam im Erdkundeunterricht einer fünften Klasse zum Einsatz. Unsere Lehrkräfte Alexander Goller, Peter Lieder und Tobias Goepfrich hatten in fast 100 Arbeitsstunden den interaktiven Sandkasten auf einem fahrbaren Gestell zusammengeschraubt. Schließlich mussten sie einen Beamer, einen Linux – PC und das Projektionselement einer Spielekonsole so miteinander kombinieren, dass Höhenlinien auf den feinen, weißen Sand projiziert werden. Ab einem bestimmten Abstand zur Konsole wird sogar fließendes Wasser simuliert. Im Erdkundeunterricht unseres Gymnasiums können von nun an Schülerinnen und Schüler selbst Höhenlinien und -schichten modellieren. Auch Erklärungen zu Prall- und Gleithang oder der Mäanderbildung bei Flüssen sind nun kinderleicht „begreiflich“ zu machen.

Die Augmented Reality (AR) Sandbox soll fortan auch der interaktiven Demonstration von Modellzusammenhängen und geophysikalischen Fragestellungen im Erdkundeunterricht höherer Klassen dienen. Die analoge, reale Sandlandschaft in dem 120 x 80 cm großen Kasten kann dabei nach Belieben geformt werden. Das entsprechende Höhenmodell wird in Echtzeit gescannt und auf den Sand projiziert. Der Förderkreis der Schule spendete mehr als 2800,-€ für die Materialien. Schulleiter Dr. Förster dankte dem Förderkreis für die großzügige Spende und den Lehrkräften für ihr außerordentliches Engagement.

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