Unterricht in Coronazeiten – Aktuelle Regelungen

Unterricht in Coronazeiten 2

Seit 24.11.2021 gilt für ganz Rheinland-Pfalz die 28. Corona-Bekämpfungslandesverordnung und für Schulen der 12. Hygieneplan Corona. Für das Infektionsgeschehen gilt nun die Hospitalisierungsinzidenz jeweils über einen Zeitraum von 7 Tagen.

12. Hygieneplan Corona für Schulen in RLP

(gültig ab 24.11.2021)

aktuellen Konzept 3G am Arbeitsplatz Schule

(gültig ab 24.11.2021)

aktuellen Konzept Selbsttests an Schulen

(gültig ab 24.11.2021)

Formular zur Dokumentation 3G am Arbeitsplatz

(gültig ab 24.11.2021)

Leitfaden zum musikpraktischen Arbeiten

(gültig ab 24.11.2021)

Leitfaden für den Sportunterricht

(gültig ab 24.11.2021)

Maskenpflicht

Es besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder Maske nach FFP2/KN95 – Standard) in allen Schulgebäuden, in allen Räumen und auch wieder am Sitzplatz (im Unterricht).  Im Freien (auf dem Schulhof) darf die Maske abgesetzt werden. Außerdem darf die Maske zum Essen und Trinken abgenommen werden, jedoch nur, wenn dann ein Mindestabstand von 1,50m zu anderen Personen eingehalten werden kann. In Prüfungssituationen und in Kursarbeiten darf die Maske abgesetzt werden. Hier sollte nach Möglichkeit ein Abstand von 1,50 m eingehalten werden. In allen Aufenthaltsräumen, in Umkleidekabinen, in der Mensa und in der Bibliothek  muss die Maske getragen werden.

Schülerinnen und Schüler können von der Maskenpflicht befreit werden, wenn ihnen das Tragen einer Maske wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Aus dem Attest muss sich mindestens nachvollziehbar ergeben, auf welcher Grundlage die ärztliche Diagnose gestellt wurde und aus welchen Gründen das Tragen einer Maske im konkreten Fall eine unzumutbare Belastung darstellt. Das ärztliche Attest ist im Original in Papierform vorzulegen und kann längstens für eine Dauer von drei Monaten ausgestellt werden.

Raumhygiene und Lüften

Alle Unterrichtsräume sind an unserer Schule gut zu lüften. Es ist notwendig, alle 20 Minuten stoß- oder querzulüften. Auf das Stoß- und Querlüften kann auch im Winter nicht verzichtet werden. Kurzzeitiges Stoß- und Querlüften mit weit geöffneten Fenstern führt zunächst zwar zu einer Abkühlung der Raumluft um wenige Grad (2 bis 3 Grad Celsius). Dies ist aber gesundheitlich unproblematisch, denn Frischluft erwärmt sich schnell, schon nach kurzer Zeit ist die ursprüngliche Temperatur von i.d.R. 19 – 21 Grad wieder erreicht. Zu einer Unterkühlung kommt es bei einer Lüftung von 3-5 Minuten nicht. Die Türen müssen während des Unterrichts nicht mehr geöffnet bleiben. Unser Schulträger hält weiterhin den Einsatz einfacher ventilatorgestützter Zu- und Abluftsysteme, mobiler Luftreinigungsgeräte und von sogenannten CO2-Ampeln für nicht sinnvoll.

Verdachtsfälle, Infektionen

Eltern bzw. Erziehungsberechtigte sind verpflichtet,  das Sekretariat (per Email) und die Klassen- bzw. Stammkursleitung zu informieren, wenn bei Ihrem Kind ein Verdacht auf eine Infektion besteht oder eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 mittels Testverfahren bestätigt wurde.

Tritt ein Infekt mit allgemeiner Erkältungssymptomatik auf, darf die Schule nicht besucht werden. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Schülerinnen und Schüler bei deutlich verbessertem Allgemeinzustand mindestens 24 h symptomfrei sind. Die Eltern entscheiden je nach Befinden ihres Kindes, ob sie telefonisch Kontakt zum Arzt/zur Ärztin aufnehmen. Die Ärztin/ der Arzt wird dann entscheiden, ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist. Wird ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt, bleiben die betroffenen Personen mindestens bis zur Mitteilung des Ergebnisses zu Hause. Ist das Testergebnis negativ, kann die Schule wieder besucht werden, wenn die Personen mindestens 24 h fieberfrei sind und einen deutlich verbesserten Allgemeinzustand und Symptomfreiheit (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) aufweisen. Ist das Testergebnis positiv, sind die Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes zu beachten.

Sitzordnungen

Grundsätzlich soll in allen Unterrichtsräumen einer frontalen Sitzordnung der Vorzug gegeben werden. Partner- und Gruppenarbeiten sind jedoch erlaubt. Die Sitzpläne müssen von den Lehrkräften aktuell dokumentiert und ggf. auf Anforderung an das Gesundheitsamt übermittelt werden. In klassenübergreifenden Lerngruppen sollen die Schülerinnen und Schüler möglichst in Blöcken klassenweise sitzen. Jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften sind grundsätzlich statthaft, hier sollte aber möglichst auf eine Trennung der Jahrgänge (z.B. durch geeignete Sitzplätze) geachtet werden.

Einsatz von Selbsttests

Es bleibt weiter bei den verpflichtenden Selbsttests jeweils montags und mittwochs in der ersten Unterrichtsstunde des Schultages. Schülerinnen und Schüler, die verspätet eintreffen oder an einem der beiden Tage fehlten, müssen sich in der Bibliothek nachtesten. Die Aufsichten stellen nach erfolgter Selbsttestung entsprechende Bescheinigungen aus, wenn die Ergebnisse vorliegen. Diese schulinternen Bescheinigungen sind unaufgefordert der Lehrkraft der nächsten Unterrichtsstunde vorzulegen.

In unserer Schule kommen verschiedene Selbsttests zum Einsatz. Die Pflicht zum Selbsttest entfällt wie bisher für doppelt Geimpfte und bereits Genesene, wenn die Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Außerdem akzeptieren wir weiterhin Testbescheinigungen durch zertifizierte Corona-Teststationen, wenn der Antigen-Schnelltest oder PCR – Test nicht älter als 24 h ist. Zudem steht es Eltern bzw. Erziehungsberechtigten weiterhin frei, ihr Kind zu Hause mit selbst zu beschaffenden Testkits auf das Virus SARS-CoV-2 zu testen und eine qualifizierte Selbsttestbescheinigung in der Schule vorzulegen. Diese qualifizierte Selbsttestbescheinigungen dürfen nicht älter als 24 h sein und sind zu jedem Testtermin der die Schul-Selbsttests beaufsichtigenden Lehrkraft unaufgefordert vorzulegen. Die Lehrkraft sammelt diese Bescheinigungen ein. Weitere Informationen über Selbsttests im häuslichen Umfeld finden Eltern bzw. Erziehungsberechtigte hier.

Verpflegung und Ganztag

Der Kiosk und die Mensa sind normal geöffnet und präsentieren sich mit einem deutlich verbesserten Konzept. Ganztagsschülerinnen und -schüler sitzen während des Mittagessens an festgelegten Plätzen und Tischen innerhalb des eigenen Klassenverbands. Außerdem gelten für unsere Ganztagskinder genaue Essenszeiten, so dass sich in der Mensa nicht so viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig aufhalten. Für sogenannte Tagesesser gibt es keine Einschränkungen mehr, wenn sie zu Schülerinnen und Schülern anderer Jahrgangsstufen einen Mindestabstand von 1,50m während des Essens einhalten.  

Seit 24.11. werden GTS-Kinder nun auf drei Zeiträume aufgeteilt, um einen 1,5-m-Abstand gewährleisten zu können. Es dürfen nun nur noch drei Kinder an einem Tisch sitzen, deshalb müssen wir wie folgt splitten:

 

Gruppe 1

13.05-13.25 Uhr

5b, 5c, 6b, 6c

orange

Gruppe 2

13.25-13.40 Uhr

5a, 5d, 5e, 6a

blau

Gruppe 3

13.40-14.00 Uhr

6d, 6e, 7gtg

grün

Die Kinder bekommen für diese Zeit einen weiteren Anhänger in der Farbe ihrer Gruppe (s. Tabelle). An den Tischen sind Markierungen, die die Sitzplätze deutlich machen. Die Schüler*innen müssen sich dort hinsetzen.

Quarantäne

Wird ein Verdacht auf eine Coronainfektion bei einer Schüler*in durch einen PCR-Labortest bestätigt, so ergibt sich für die infizierte Schülerin oder den infizierten Schüler die Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Absonderung und Isolation. In der Regel besteht für alle übrigen Schüler*innen der Klasse die Pflicht, sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen selbst zu testen. Sie dürfen aber weiterhin den Unterricht besuchen.

Kommen weitere Coronafälle in einer Klasse dazu, kann das Gesundheitsamt eine fünftägige Quarantäne für einzelne oder alle Kinder der Klasse anordnen. Die fünf Tage beginnen ab dem Folgetag, nachdem das zuletzt infizierte Kind in der Schule war. Mit einer Bescheinigung durch das Gesundheitsamt, welches i.d.R. über die Schule an die Eltern der betroffenen Schüler*innen verschickt wird, können sich alle Kinder am letzten Tag der Quarantäne kostenfrei PCR – testen. Wenn das negative Ergebnis vorliegt, kann der Unterricht wieder besucht werden.

3G-Regel für Personal und volljährige Gäste

Seit 24.11. ist das Betreten von Schulgebäuden nur noch über die sog. „3G-Regel“ zulässig. Man muss also entweder geimpft, genesen oder getestet sein, wenn man die Schule betritt. Die Dienststellenleitung ist zur Kontrolle und Dokumentation verpflichtet. Alle Besucher (z.B. für ein Elterngespräch oder an einem Elternabend) müssen daher zunächst ein Zertifikat oder ein Testergebnis vorweisen. Für volljährige Gäste besteht nicht die Möglichkeit, sich in der Schule unter Aufsicht selbst zu testen.

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