Unterricht in Coronazeiten – Schuljahr 2020/2021

Neue Regelungen ab 07. Dezember 2020

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Die noch immer viel zu hohen Fallzahlen von SARS-CoV-2 – Infektionen in Deutschland, in Rheinland-Pfalz und auch Im Landkreis Mainz-Bingen machen eine ganze Reihe von Maßnahmen im Kampf gegen die unkontrollierte Ausbreitung des Virus notwendig.

Das Land Rheinland-Pfalz hat in diesem Zusammenhang einige Verordnungen bzw. Gesetze erlassen. Zudem gelten ergänzende, schulinterne Vorschriften, die durch die Schulleitung festgelegt wurden.

Lesen Sie hier die wichtigsten aktuellen Regelungen. (Stand 07.12.2020)

6. Hygieneplan Corona für Schulen in Rheinland-Pfalz (überarbeitete Fassung)

Kommunikationsschema im Fall eines positiven Testergebnisses bei Schülerinnen und Schülern

Merkblatt „Umgang mit Erkältungssymptomen“

Erkrankung von Schülerinnen und Schülern

Schülerinnen und Schüler, die Symptome einer Erkältung (Halsschmerzen, Fieber, Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns etc.) haben, müssen zu Hause bleiben. Es ist derzeit sicher nicht zu verantworten, erkrankte Kinder in den Unterricht zu schicken. Hier kommt den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten eine besondere Verantwortung für die gesamte Schulgemeinschaft zu. Fällt eine Schülerin oder ein Schüler mit Erkältungssymptomen auf, darf die aufsichtführende Lehrkraft diese Schülerin oder diesen Schüler vom weiteren Unterricht des Tages ausschließen und durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten in der Bibliothek abholen lassen. Im Übrigen verweisen wir auf des beigefügte Merkblatt „Umgang mit Erkältungssymptomen“.

Meldung positiv getesteter Schülerinnen und Schüler bzw. von Verdachtsfällen

Eltern bzw. Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, coronapositive Tests umgehend dem Sekretariat der Schule und der Klassen- bzw. Stammkursleitung zu melden. Auch Verdachtsfälle sind anzeige- bzw. meldepflichtig. Als Verdachtsfälle gelten diejenigen Personen, für die von einem niedergelassenen Arzt oder vom Gesundheitsamt ein Coronatest anlassbezogen angeordnet wurde. Es wäre hilfreich, wenn dem Sekretariat auch negative Testergebnisse mitgeteilt würden. Die Schulleitung ist derzeit verpflichtet, tagesaktuell Zahlen der Schulaufsicht zu melden. Im Übrigen verweisen wir auf des beigefügte Merkblatt „Umgang mit Erkältungssymptomen“.

Quarantäneregelungen

Am 09.12.2020 erfolgte in Rheinland-Pfalz eine weitere Änderung der bestehenden Regelungen im Falle einer Infektion einer Schülerin bzw. eines Schülers mit dem Virus SARS-CoV-2. Sollte in einer Klasse  bzw. in einem Kurs eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf das Virus getestet werden, so besteht für diese Schülerin bzw. diesen Schüler unmittelbar die Pflicht zur sofortigen häuslichen Isolierung. In der Regel folgt dazu kein Schreiben durch das Gesundheitsamt mehr, in dem die Quarantäne für die Indexpatientin oder den -patienten angeordnet wird. Allerdings besteht für Eltern bzw. Erziehungsberechtigten die Pflicht, die Schule unmittelbar vom positiven Test des Kindes in Kenntnis zu setzen. Das kann per Telefon (06133/94300) oder per E-Mail erfolgen. Außerdem muss sofort die Klassen-bzw. Stammkursleitung informiert werden.

Sobald die Schule Kenntnis erlangt hat, wird sie die Mitschülerinnen und Mitschüler (der jeweiligen Klasse und aller Kurse), die unmittelbar neben oder vor der Indexpatientin bzw. dem -patienten saßen (im Radius < 2m), nach Hause schicken und alle Eltern bzw. Erziehungsberechtigte der Klasse entsprechend informieren. Diese Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zählen jetzt zum sogenannten „Schul- und KiTa-Cluster“. Nur für sie gilt ab sofort eine Pflicht zur häuslichen Quarantäne von fünf Tagen (gerechnet ab dem letzten Schulbesuchstag der positiv getesteten Schülerin bzw. des positiv getesteten Schülers), für den Rest der Klasse bzw. der Kurse geht Präsenzunterricht weiter. Die Schule informiert auch das Gesundheitsamt, sollten dort noch keine Informationen vorliegen. Nach fünf Tagen sollte ein Corona-Test durchgeführt werden, der durch das Gesundheitsamt Mainz-Bingen angeboten wird. Erfolgt kein Test, so gilt eine Quarantänedauer von zehn Tagen.  Sobald ein negatives Testergebnis vorliegt, besteht wieder Schulpflicht. Die Quarantäne ist in diesem Fall (allerdings frühestens ab dem fünften Tag) aufgehoben.

Wir informieren über alle Fälle, in denen Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums positiv getestet werden und Mitschülerinnen und Mitschüler in häusliche Quarantäne müssen, auf unserer Website.

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Seit Anfang November 2020 besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des gesamten Schultages auf dem gesamten Schulgelände für alle Personen. 

  • In den Hofbereichen entfällt die Maskenpflicht, wenn ein Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen eingehalten wird. Die Aufsichten halten die Schülerinnen und Schüler an, den Abstand einzuhalten und verweisen auf die entsprechenden Hinweisschilder.  
  • Das Absetzen der Maske in den Innenbereichen des Schulgeländes ist nicht mehr gestattet. Ausnahmen bestehen für Schülerinnen und Schüler der MSS in den großen Pausen, in denen die Masken zum Essen und Trinken bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m abgenommen werden dürfen.  
  • Das Absetzen der Masken im Unterricht ist nicht mehr gestattet. Essen und Trinken ist während des Unterrichtes nicht gestattet, in den 5-Minuten-Pausen nur bei Einhaltung des Mindestabstandes (zum Beispiel auf den Fluren).  
  • Doppelstunden in den Klassen 5-10 (nicht bei Doppelstunden, die von einer großen Pause unterbrochen werden) sollen eine Pause im Freien beinhalten, die maximal 10 Minuten Unterrichtszeit beanspruchen darf. Der Zeitpunkt der Unterrichtsunterbrechung orientiert sich am Unterrichtsverlauf und soll sich nach Möglichkeit nicht mit anderen Pausen (5-Minuten-Pausen) überschneiden.  
  • Erkennt eine Lehrkraft bei Schülerinnen und Schülern gesundheitliche Beeinträchtigungen, die möglicherweise durch das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hervorgerufen oder verstärkt wurden, sind „Maskenpausen“ zum Durchatmen auch in geschlossenen Räumen gestattet und angezeigt.  

Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung muss der Zutritt auf das Schulgebäude verweigert werden. Sogenannte FaceShields dürfen nicht anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, da sie nachweislich nicht die gleiche reduzierende Wirkung des eigenen Aerosolausstoßes bzw. nicht die gleiche Schutzwirkung vor Aerosolen in der Luft haben. Ärztliche Atteste, die von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreien, müssen besonderen Anforderungen genügen, damit sie von der Schulleitung anerkannt werden können. Im Übrigen verweisen wir dazu auf ein entsprechendes Dokument des Bildungsministeriums.

Lüften

Die Türen sollen weiterhin vor Unterrichtsbeginn bzw. in den Pausen geöffnet bleiben, damit Schülerinnen und Schüler ohne Stau auf Fluren zum Sitzplatz gelangen können. Im Unterricht selbst sollten Türen geschlossen werden oder angelehnt bleiben. Nach der ersten Hälfte der Unterrichtsstunde (nach 20 Minuten) muss für 3 – 5 Minuten über die Fenster gelüftet werden. Je größer die Temperaturdifferenz zwischen Raum- und Außenluft ist, umso kürzer kann die Zeit des Lüftens gewählt werden. Die Raumtemperatur wird um maximal 3 Grad abfallen, Schülerinnen und Schüler dürfen ihre Jacken o.ä. anziehen. Die Tür zum Flur bleibt während des Stoßlüftens geschlossen. Eine Dauerlüftung (mit permanent geöffneten Fenstern) ist nicht mehr angezeigt.

Pausenregelungen

Seit November 2020 müssen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 10 in beiden großen Pausen das Schulgebäude verlassen. Ausnahmen gelten für die Ranzenwache bzw. den Lüftungsdienst oder für Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Ein Aufenthalt in den Fluren im Erdgeschoss und im Foyer ist nicht mehr statthaft. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II (MSS11 – 13) dürfen ihre Pausen im Innenhof  oder im Klassensaal verbringen. Bei widrigen Witterungsverhältnissen ertönt unmittelbar nach dem Klingelzeichen zum Pausenbeginn ein weiteres Klingelsignal. In diesen Fällen dürfen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10 ebenso in Ihren Klassenräumen bleiben. Wurden Klassen zuvor in Fachräumen unterrichtet, begeben sich die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen zu den überdachten Hofbereichen.

Trennung von Jahrgängen und Sitzordnungen

Die strikte Trennung der Klassen innerhalb eines Jahrgangs ist im Regelbetrieb nicht möglich. Daher sind klassenübergreifende Lerngruppen (z.B. bei der zweiten Fremdsprache oder in Ethik, evangelische und katholische Religion oder auch im koedukativen Sportunterricht) erlaubt. Allerdings müssen einzelne Jahrgänge voneinander getrennt werden. Daher sind gemeinsame Arbeitsgemeinschaften z.B. im Ganztag für Klassen 5 und 6 nicht möglich. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge müssen auf dem Pausenhof  – trotz Maske – einen Mindestabstand von 1,50 m einhalten. Es muss in allen Unterrichtsstunden eine feste frontale Sitzordnung eingehalten werden, die entsprechend zu dokumentieren ist. Gruppenarbeiten, Gruppenpuzzle oder andere Sozialformen sollen vorerst nicht (mehr) durchgeführt werden. Es ist allenfalls wochenweise möglich, die Sitzordnung im Rahmen eines rollierenden Plans zu wechseln. Dabei sollen die Sitznachbarn jedoch möglichst nicht wechseln. In gekoppelten Lerngruppen muss eine klassenweise Sitzordnung gewählt werden. Zwischen beiden (bzw. den drei oder vier) Klassenteilgruppen muss ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden. Auch die Sitzordnungen in gekoppelten Lerngruppen müssen (wie bisher auch) dokumentiert werden.

 

Besuche von Eltern / von Schulfremden in der Schule bzw. auf dem Schulgelände

Besuche von Schulfremden müssen im Unterrichtszeitraum (Mo – Fr: 07.55 – 16.45 Uhr) auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden. Daher sind in vorgenannten Zeiträumen nur noch Besuche von Paketdienstleistern, Handwerkern und Gäste-Referendarinnen und -Referendaren sowie Ausbildungsleiterinnen und -leitern des StS Mainz und des Bischöflichen Ordinariats Mainz zugelassen. Ferner dürfen Mitarbeiter des Schulträgers (KV Mainz-Bingen), Mitarbeiter der Fa. EDV-Kafitz, der Fa. Sander – Catering, Polizei- und Ordnungsbehörden sowie die zuständige Schulaufsicht und Beamte des Bildungsministeriums das Schulgelände und die Schulgebäude betreten. Alle Vorgenannten müssen zur Erfassung der Kontaktdaten zunächst Hausmeister oder Sekretariat aufsuchen, sofern nichts anderes geregelt ist.

Elternbesuche in der Schule sind nur noch zum Abholen von erkrankten Schülerinnen und Schülern gestattet. Es dürfen bspw. keine Elternabende, keine Sitzungen des Schulelternbeirats oder des Förderkreises auf dem Schulgelände (als  Präsenzveranstaltung) stattfinden. Lehrer – Elterngespräche dürfen nur noch fernmündlich oder via Videochat (bzw. -konferenz) durchgeführt werden.

Die Turnhallen sind seit November 2020 für Turn- und Sportvereine grundsätzlich gesperrt. Die Stadtbibliothek ist weiterhin geöffnet (Dienstag, Donnerstag und Freitag  jeweils 17:00 – 18:30 Uhr). Besucher müssen auf direktem Weg in die Bibliothek gehen. Ein Aufenthalt auf dem Schulgelände ist verboten.

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