Unterricht in Coronazeiten

Unterricht in Coronazeiten 2

Es gilt b.a.w. die 10. Hygieneverordnung Corona an Schulen. Sie finden diese hier. Das Bildungsministerium informiert über wichtige Regelungen zum Schuljahresstart auf seiner Website.

Einsatz von Selbsttests

Es bleibt mindestens bis zu den Herbstferien bei den verpflichtenden Selbsttests jeweils montags und mittwochs in der ersten Unterrichtsstunde des Schultages. Schülerinnen und Schüler, die verspätet eintreffen oder an einem der beiden Tage fehlten, müssen sich in der Bibliothek nachtesten. Die Aufsichten stellen nach erfolgter Selbsttestung entsprechende Bescheinigungen aus, wenn die Ergebnisse vorliegen. Diese schulinternen Bescheinigungen sind unaufgefordert der Lehrkraft der nächsten Unterrichtsstunde vorzulegen. Jeweils freitags (von 07.30 – 12.30 Uhr) steht weiterhin eine mobile Teststation vor dem Schulgelände am Eingang Rheinstraße/Dammstraße. Vorherige Anmeldungen sind über Mobitest – RLP notwendig.  Die Tests sind für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auch im Herbst und Winter noch kostenlos.  

In unserer Schule kommen weiterhin ausschließlich die ANBIO Covid-19 Antigen Schnelltests zum Einsatz. Ausnahmen bestehen wie bisher für doppelt Geimpfte und bereits Genesene, wenn die Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Außerdem akzeptieren wir weiterhin Testbescheinigungen durch zertifizierte Corona-Teststationen, wenn der Antigen-Schnelltest oder PCR – Test nicht älter als 24 h ist. Zudem steht es Eltern bzw. Erziehungsberechtigten weiterhin frei, ihr Kind zu Hause mit selbst zu beschaffenden Testkits auf das Virus SARS-CoV-2 zu testen und eine qualifizierte Selbsttestbescheinigung in der Schule vorzulegen. Diese qualifizierte Selbsttestbescheinigungen dürfen nicht älter als 24 h sein und sind zu jedem Testtermin der die Schul-Selbsttests beaufsichtigenden Lehrkraft unaufgefordert vorzulegen. Die Lehrkraft sammelt diese Bescheinigungen ein. Weitere Informationen über Selbsttests im häuslichen Umfeld finden Eltern bzw. Erziehungsberechtigte hier.

Reiserückkehrer

Bei der Einreise nach Deutschland aus Gebieten, die vom Bundesministerium für Gesundheit zu Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten erklärt wurden, bestehen nach der Corona-Einreiseverordnung des Bundes Absonderungspflichten (Quarantänepflichten).
Die Quarantäne beträgt bei der Einreise aus Virusvariantengebieten grundsätzlich 14 Tage. Bei der Einreise aus Hochrisikogebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 10 Tage; sie entfällt bei geimpften und genesenen Personen ab dem Zeitpunkt des Nachweises, endet ab dem 5. Tag mit einem negativem Testnachweis und verkürzt sich bei Kindern unter 12 Jahren auf 5 Tage. Schülerinnen und Schüler, die nach Rückkehr aus dem Ausland unter diese Absonderungspflichten fallen, dürfen für die Zeit der Quarantäne den Präsenzunterricht nicht besuchen. Bei der Reiseplanung sollten diese Absonderungspflichten deshalb berücksichtigt werden, damit die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres die Schule besuchen können. Schülerinnen und Schüler, die wegen bestehender Absonderungspflichten die Schule nicht besuchen können, nehmen aus Gründen des Infektionsschutzes nicht am Präsenzunterricht teil und erhalten deshalb nach den Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung ein pädagogisches Angebot zur häuslichen Arbeit. Sofern dieses Angebot wahrgenommen wird, handelt es sich somit nicht um Fehlzeiten oder Fehltage; die Schulbesuchspflicht wird durch die Teilnahme an diesem Angebot erfüllt.

Raumhygiene und Lüften

Alle Unterrichtsräume sind an unserer Schule gut zu lüften. Es ist weiterhin notwendig, alle 20 Minuten stoß- oder querzulüften. Auf das Stoß- und Querlüften kann auch im Herbst und Winter nicht verzichtet werden. Kurzzeitiges Stoß- und Querlüften mit weit geöffneten Fenstern führt zunächst zwar zu einer Abkühlung der Raumluft um wenige Grad (2 bis 3 Grad Celsius). Dies ist aber gesundheitlich unproblematisch, denn Frischluft erwärmt sich schnell, schon nach kurzer Zeit ist die ursprüngliche Temperatur von i.d.R. 19 – 21 Grad wieder erreicht. Zu einer Unterkühlung kommt es bei einer Lüftung von 3-5 Minuten nicht. Die Türen müssen während des Unterrichts nicht mehr geöffnet bleiben. Unser Schulträger hält weiterhin den Einsatz einfacher ventilatorgestützter Zu- und Abluftsysteme oder mobiler Luftreinigungsgeräte für wenig sinnvoll. Ein Einsatz solcher Systeme oder Geräte ist daher an unserer Schule nicht gestattet.

Verpflegung und Ganztag

Der Kiosk und die Mensa sind normal geöffnet und präsentieren sich zum Schuljahresstart sogar mit einem deutlich verbesserten Konzept. Ganztagsschülerinnen und-schüler sitzen während des Mittagessens jedoch an festgelegten Plätzen und Tischen innerhalb des eigenen Klassenverbands. Außerdem gelten für unsere Ganztagskinder genaue Essenszeiten, so dass sich in der Mensa nicht so viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig aufhalten. Für sog. Tagesesser gibt es derzeit Einschränkungen. Tagesesser können nur zwischen 12.30  und 13 Uhr (6. Std.) in der Mensa essen oder in anderen Zeiträumen eine Lunchbox „to go“ erwerben.

Maskenpflicht

Es besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder Maske nach FFP2/KN95 – Standard) in allen Schulgebäuden, in allen Räumen und mindestens bis zum 10.09. auch während des gesamten Unterrichts. Im Freien (auf dem Schulhof) darf die Maske hingegen abgesetzt werden. Außerdem darf die Maske zum Essen und Trinken sowie in Prüfungssituationen abgenommen werden. In den Aufenthaltsräumen in den Sporthallen und Umkleidekabinen und in der Bibliothek muss die Maske getragen werden.

Schülerinnen und Schüler können von der Maskenpflicht befreit werden, wenn ihnen das Tragen einer Maske wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.  Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Aus dem Attest muss sich mindestens nachvollziehbar ergeben, auf welcher Grundlage die ärztliche Diagnose gestellt wurde und aus welchen Gründen das Tragen einer Maske im konkreten Fall eine unzumutbare Belastung darstellt. Das ärztliche Attest ist im Original in Papierform vorzulegen und kann längstens für eine Dauer von drei Monaten ausgestellt werden.

Verdachtsfälle / Bestätigte Infektionen

Die zunehmende Zahl an Infektionen gerade bei jüngeren und ungeimpften Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 ist besorgniserregend. Bitte informieren Sie unbedingt zeitnah das Sekretariat (per Email) und die Klassen- bzw. Stammkursleitung, wenn ein Verdacht auf eine Infektion besteht.

Tritt ein Infekt mit allgemeiner Erkältungssymptomatik auf, darf die Schule nicht besucht werden. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Schülerinnen und Schüler bei deutlich verbessertem Allgemeinzustand mindestens 24 h symptomfrei sind. Die Eltern entscheiden je nach Befinden ihres Kindes, ob sie telefonisch Kontakt zum Arzt/zur Ärztin aufnehmen. Die Ärztin/ der Arzt wird dann entscheiden, ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist. Wird ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt, bleiben die betroffenen Personen mindestens bis zur Mitteilung des Ergebnisses zu Hause. Ist das Testergebnis negativ, kann die Schule wieder besucht werden, wenn die Personen mindestens 24 h fieberfrei sind und einen deutlich verbesserten Allgemeinzustand und Symptomfreiheit (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) aufweisen. Ist das Testergebnis positiv, sind die Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes zu beachten. Dies gilt auch für geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler.  

Sitzordnungen

Grundsätzlich soll in allen Unterrichtsräumen einer frontalen Sitzordnung der Vorzug gegeben werden. Partner- und Gruppenarbeiten sind jedoch in Ausnahmefällen erlaubt. Die Sitzpläne müssen von den Lehrkräften aktuell dokumentiert und ggf. auf Anforderung an das Gesundheitsamt übermittelt werden. In klassenübergreifenden Lerngruppen sollen die Schülerinnen und Schüler möglichst in Blöcken klassenweise sitzen. Jahrgangsübergreifende Gruppen sollen weitgehend vermieden werden.

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