Unterricht in Coronazeiten

Schülerin mit Maske an Laptop

Unterricht im Schuljahr 2020/2021

Sie erhalten hier einen aktuellen Überblick über den Planungsstand für das Schuljahr 2020/2021.

Wir planen für das Schuljahr 2020/2021 mit drei Szenarien.

Bei aktuell niedrigem Infektionsgeschehen in Oppenheim, im Landkreis Mainz-Bingen und in Rheinland-Pfalz dürfen wir davon ausgehen, am Montag, 17.08.2020 mit Szenario 1 beginnen zu dürfen.

Szenario 1: Regelbetrieb ohne Abstandsgebot

Bei niedriger Infektionsrate entfällt das verpflichtende Abstandsgebot. Wo möglich, soll ein Mindestanstand von 1,50 m dennoch eingehalten werden. Auf Schulfluren, Gängen, in Treppenhäusern sowie in der Mensa ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin verpflichtend. Es gelten die Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen des „Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ in der aktuellen Fassung. Der Präsenzunterricht kann im regulären Klassenverband und in den regulären Lerngruppen stattfinden. Das gilt auch für alle Klassen- und jahrgangsübergreifenden Unterrichtsveranstaltungen. Schulische Veranstaltungen, die an außerschulischen Lernorten stattfinden, dürfen unter Beachtung der geltenden Hygienebestimmungen ebenso durchgeführt werden. Schülerinnen und Schüler, die aufgrund eines ärztlichen Attests von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit sind, erhalten ein Angebot im Fernunterricht, das dem Präsenzunterricht gleichsteht.

Mensa und Schulkiosk sind geöffnet. Der Ganztagsbetrieb läuft ohne Einschränkungen.

Hinweise zum Sport- und Musikunterricht folgen an dieser Stelle.

Szenario 2: Eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot

Das Abstandsgebot (Mindestabstand 1,50 m) soll nach Möglichkeit eingehalten werden, weil sich das Infektionsgeschehen mit SARS-CoV-2 in unserer Region wieder erhöht. Damit kann nur noch ein Wechsel zwischen Präsenzunterricht und häuslichen Lernphasen in den Jahrgangsstufen 6 – 13 angeboten werden, dazu werden die Jahrgänge wieder in A- und B-Gruppen geteilt. Es gibt wieder gesonderte Ein- und Ausgänge und eine Einbahnstraßenregelung im Schulhaus. Klassen und Jahrgänge werden weitgehend voneinander getrennt. Sportunterricht wird u.U. nicht mehr oder nur noch im Freien stattfinden. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 werden in jeweils halben Klassen präsenzbeschult. Eine Notbetreuung wird sichergestellt. Mensa und Schulkiosk sind geschlossen, der Ganztagsbetrieb wird eingestellt.

Szenario 3: Temporäre Schulschließung

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens in der Region oder aufgrund von Quarantänemaßnahmen bleiben einzelne Klassen oder eine oder mehrere Jahrgangsstufen komplett zu Hause oder aber die Schule wird durch das Gesundheitsamt temporär geschlossen. Oberstes Ziel ist jetzt wieder die Unterbrechung der Infektionsketten und die Eindämmung des Infektionsgeschehens.

Unterricht wird nun ausschließlich als Fernunterricht durchgeführt. Eine Notbetreuung kann unter Umständen angeboten werden. Das Schulgelände ist (bis auf Ausnahmeregelungen) geschlossen, der Ganztagsbetrieb wird eingestellt.

Abstands- und Hygieneregeln

Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. An allen Eingängen stehen Desinfektionsspender. Bitte benutzen Sie diese beim Zutritt in das Schulhaus.

In den Fluren im Schulhaus und in den Sanitäreinrichtungen gilt für alle Personen Maskenpflicht . Auf dem Schulgelände selbst gilt keine Maskenpflicht mehr. Gleichwohl empfehlen wir das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen Bereichen, in denen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50m  schwierig sein könnte. Am Sitzplatz im Unterrichtsraum, in den Aufenthaltsräumen und auf den Bänken im Freien soll bzw. darf die Schutzmaske abgenommen werden. 
Die Hinweise im Schulhaus, auf dem gesamten Schulgelände sowie an Bushaltestellen (Abstandsregelung >1,50m, Einbahnstraßenregelung im Schulgebäude, Änderung von Aus- und Zugängen, Begrenzung der Anzahl von Schülerinnen und Schülern auf Toiletten etc.) sind unbedingt einzuhalten. Verstöße müssen geahndet werden.
Es ist dringend geboten, erst zu der Stunde zum Unterricht zu erscheinen, zu der man Unterricht hat und unmittelbar nach der letzten Stunde das Schulgelände wieder zu verlassen. Wir empfehlen, nach Möglichkeit ein Fahrrad auf dem Weg zur Schule zu benutzen.

Bewertungen von Schüler*innenleistungen

Die Beurteilung von Leistungen, die im Fernunterricht erbracht wurden, muss grundsätzlich den gleichen Bedingungen genügen wie die Beurteilung von Leistungen aus Präsenzphasen:

Bei der Leistungsfeststellung und der Leistungsbeurteilung sind vielfältige mündliche, schriftliche und praktische Beiträge zu berücksichtigen. Alle zur Leistungsfeststellung herangezogenen Arbeitsformen müssen im Unterricht geübt worden sein.

Die Anzahl und die Arten der Leistungsbeurteilungen kann bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern durchaus unterschiedlich sein.

Leistungsbeurteilungen erfolgen durch die unterrichtenden Lehrkräfte auf der Grundlage von Beurteilungskriterien, über die die Schülerinnen und Schüler informiert worden sind.

Angesichts der besonderen Situation im Fernunterricht sind darüber hinaus folgende Bedingungen zu beachten:

  • Lehrkräfte haben auch im Fernunterricht das Recht und die Pflicht, Schülerleistungen zu bewerten und zu beurteilen; Rückmeldungen zu erreichten Lernfortschritten und/oder angefertigten Lernprodukten sind pädagogisch wichtig und wertvoll  
  • Schülerinnen und Schüler müssen aber bereits bei Erteilung des Arbeitsauftrages darüber informiert sein, dass das Ergebnis bewertet wird
  • Schülerinnen und Schüler, die an der gleichen Leistungsfeststellung beteiligt sind, müssen auch alle über die zur Bearbeitung erforderlichen Materialien verfügen
  • Technische Probleme oder Defizite bei der Soft- oder Hardware dürfen für Schülerinnen und Schüler nicht zu Nachteilen führen
  • für die Fertigstellung bzw. die Abgabe wird von der Lehrkraft ein genauer Zeitpunkt angegeben, der von allen einzuhalten ist
  • durch geeignete Aufgabenstellungen und/oder weitere Maßnahmen (Telefoninterview, Videochat etc.) soll sichergestellt werden, dass die Leistung selbstständig erbracht wurde
Aufenthalt in Risikogebieten

Gemäß der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung sind Einreisende nach Rheinland-Pfalz, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (häusliche Quarantäne). Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner Homepage eine Liste von Staaten veröffentlicht, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht (Risikogebiete z.B. Schweden, Serbien, Türkei und zahlreiche Bundesstaaten der USA). Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und kann hier eingesehen werden. 

Aufgrund der fortlaufenden Prüfung der Bundesregierung, inwieweit andere Staaten oder auch einzelne Bundesländer Deutschlands oder sogar einzelne Landkreise in Deutschland als Risikogebiete einzustufen sind, kann es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung der Liste des Robert-Koch-Instituts kommen. Bitte prüfen Sie auch unmittelbar vor Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem dieser Gebiete aufgehalten haben. 

Wir bitten Sie, Ihre Urlaubsreise unter Beachtung der obenstehenden Hinweise zu planen.  Sofern Sie also beabsichtigen in einem Risikogebiet Ihren Urlaub zu verbringen, achten Sie bitte ganz besonders auf eine geeignete zeitliche Planung, damit Ihr Kind zu Beginn des neuen Schuljahres unsere Schule besuchen kann. Sollte dies nicht möglich sein und die Quarantäne oder ein Teil der Quarantäne im neuen Schuljahr liegen, so informieren Sie uns bitte rechtzeitig per E-Mail. Um zu vermeiden, dass sich das Infektionsgeschehen wieder erhöht und es daher zu einer erneuten Schulschließung kommt, dürfen Sie Ihr Kind keinesfalls während der Zeit der häuslichen Quarantäne in unsere Schule schicken. Auch ein negativer Corona-Test ändert nichts an dieser gesetzlichen Regelung.

Es versteht sich von selbst, dass auch Eltern, die in häuslicher Quarantäne sind, nicht in unsere Schule kommen dürfen.  

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